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effektiv, sparsam, direkt |
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Deutsche Humanitäre Stiftung
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Aktuell/Termine: Nothilfeprojekt für Georgien, dringend
Aktueller Spendenaufruf für Georgien: Helfen Sie den Menschen in Georgien, jetzt wird Hilfe benötigt...
Es ist ist kalt und sie leben mit 7 Leuten im Zimmer. Am Tag versucht man das kleine Zimmer zu verlassen. Der ungefähr 3 x 4 Meter große Raum ist feucht und kalt, ein Teil der Decke hängt herunter, der Gips fällt von der Wand. Das Gebäude ist alt, Leitungen sind herausgerissen, Fenster fehlen und Türen hat nicht jeder Raum. Das Gebäude war unbewohnt. So leben 100 Menschen, in diesem Gebäude. Es gibt keinen Strom, keine Küche. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus 200 Gramm Brot pro Person, in 2 Tagen. Hunger macht sich breit. Die Kleidung kann man nicht waschen, wo auch. Man kann nicht mal sich selbst waschen. Es gibt keinen Schrank. Einen Schrank braucht man aber auch nicht, denn das was man am Leib hat, ist in der Regel der Einzige besitzt. Tauschen kann man die Wäsche auch nicht, man ja sonst nichts mit. Auf dem Kaukasus ist es im Winter kälter als bei uns. Vor dem Winter haben Sie auch Angst. Die kleine Ana klammert sich an der Oma fest, die anderen im Zimmer sind vom gleichen Dorf. Ein "großes Mädchen" ist auch im Raum, 14 Jahre. Alleine. wo die anderen sind von der Familie, weiß sie nicht. Sie liefen 2 Wochen weg von ihrem Dorf, das bombardiert wurde. Wer im Dorf blieb, wurde ermordet. Hauptsächlich waren das alte Menschen. Wenn man von ethnischen Säuberungen redet, ist das sicher kein falsches Wort, es lebt in dem Gebiet niemand mehr, dessen Herkunft nicht ins nationale Bild passt. Alte Männer die blieben, wurden brutal erschlagen. Soldaten versperren die Wege in die Vertriebenengebiete. Nicht nur für die Vertriebenen und Journalisten, auch für Hilfsorganisationen und EU Beobachter. Grausame Machtpolitik auf dem Rücken der einfachen Menschen. Und als die ersten Busse mit Vertriebenen gestoppt wurden, als die ersten Mädchen von Soldaten und Freischärlern aus den Bussen geholt, vergewaltigt und ermordet wurden, entschieden sich die anderen durch die Wälder zu laufen und nicht mehr die Busse zu nutzen. Nach 2 Wochen kamen unsere Flüchtlinge in Tiflis an. In Tiflis durfte man in die alten Ruinen gehen. Was besser war als nichts. Mit dem ersten Spendenaufruf vom September kaufte die Stiftung Kabel und lies in jedes der Zimmer Strom legen. Dünne Kabel sind es, reichen nicht für viel Strom, aber es reicht für kleine Lampen und ein Radio. Die Stadtverwaltung von Tiflis zeigte sich bereit die Stromkosten zu tragen, unsere Stiftung finanzierte die Kabel, die UNO gibt das Brot alle 2 Tage. Eine Sozialarbeiterin der Stiftung kümmert sich jetzt vor Ort um die Menschen, versucht zumindest einen Raum zum Kochen herzurichten, redet mit einheimischen Helfer/innen, die auch in den beiden Gebäuden helfen möchten und sucht Zusammenarbeit und Synergien der Hilfe, wo immer dies möglich ist. Die Kinder können zur Schule, mit den Kindern von Tiflis, aber es fehlt noch an Büchern und Heften, es fehlt auch an dicken warmen Decken für den Winter, an Notbetten oder Feldbetten. Wenn der Raum schon um den Gefrierpunkt liegt, sollten zumindest auch warme Kleidung organisiert werden können. 2-3 beheizte Räume für alte und kranke Menschen sind auch ein Ziel unserer Stiftung, ebenso wie das Herrichten eines Gemeinschaftsraum, wo man sitzen kann, warm hat, wo Kinder Nachhilfeunterricht bekommen, wo man auch abends zusammensitzen kann. Sie tragen Kreuze am Hals und halten sich an Heiligenbildern fest. Es sind einfache Menschen aus den Bergen. Außer dem Glauben blieb nicht mehr fiel und für die Menschen ist auch klar, sie können nie wieder zurück. Die Gebiete sind besetzt, die Häuser niedergebrannt und geplündert. Was früher ihnen gehörte, gehört jetzt einer anderen Volksgruppe und sie haben -außer Worten und Versprechungen- nichts. Vergessene Menschen, zerrieben von der Politik, vor den Toren Europas. Ana klammert sich noch an der Oma fest als wir gehen und die alte Frau, mit den vielen Falten und der schwarzen Kleidung, hält sich am Rosenkranz fest. Hilfe kommt kaum zu den Leuten. Wie oft, ist dort, wo die Presse nicht ist, wenig an Hilfe zu erwarten. Schwer wird es dann für die Helfer/innen Spenden zu sammeln. Mit Presse wäre es einfacher.
Deshalb bitten wir Sie, wenn Sie können, helfen Sie uns etwas für diese rund 100 Menschen zu tun, lassen wir sie nicht alleine mit Worten und Politik... . Die Höhe der Hilfe hängt jetzt von der Höhe der Spende ab.
Spenden können auf unser Spendenkonto: Nr. 21 824 800 13, Alle Spender/innen und Spender erhalten einen Bericht zu der Aktion und eine Spendenquittung. Bitte Name und Adresse auf dem Überweisungsträger angeben. Hier kann man auch online spenden.
Achtung "Kostenfalle im Ausland": Wer einen Apfel stiehlt wird bestraft, wer 1.000ende Euro nebenbei macht auf dem Rücken nichtswissender Kunden, handelt der legal? Paten, die die Projekte in Bulgarien besuchen, sollten generell auf der Reise keine Handies mit Base Vertragskarten nutzen. Trotz EU und schöner Werbung laufen schnell, falls z.B. das eigene mitreisende Kind mit dem Notebook und der Basekarte online geht, einige 1.000 Euro Kosten auf. Beispiel: Für ein Microsoft Update von knapp 100 MB werden fix mal 1.300 Euro bei Base fällig. Evtl. wird diese Art der "Kundenabzocke" auch von anderen Anbietern betrieben. Wir empfehlen generell nur Prepaidkarten zu nutzen im Ausland, da kann man nur verlieren, was man vorher drauf gemacht hat. Übrigens gibt es in Bulgarien schon für 10 Euro Prepaid Karten die auch deutlich billiger sind, als die Karten von Base und Co. Solche Dinge wären u. a. eine Sache für den Verbraucherschutz und die EU Kommission. Vielleicht nimmt sich die Politik ja vor der nächsten Bundestagswahl der Sache an...
01.10.08 Neue Passwörter Wir richten zu Beginn des Oktobers neue Passwörter ein für die Patenzugänge Bulgarien, Mexiko und Togo, wie für unsere Mitglieder. Die Passwörter werden mit Rechenschaftsbericht bis Mitte Oktober verschickt. Wer bereits vorher das Passwort möchte, kann es einfach wie stiftungsleitung@dhst.org anfordern.
Noch anstehende Termine 2008:
25. Oktober bis 05. November 2008 Es finden die üblichen Gespräche vor Ort statt, wie eine Sommerfreizeit über 3 Tage mit den Kindern (während der 3 Tage können auch Patinnen und Paten, mit einer gültigen Projektanweisung, an der Veranstaltung teilnehmen). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit 2 weitere Tage an Verteilungen/Sozialarbeit teilzunehmen. Eine Mitfahrt erfolgt auf eigene Kosten und Haftung.
15. bis 20. November 2008 Es werden Gespräche mit den Dorfältesten geführt, den Kindern, Lehrern, Eltern, wie unseren Helfer/innen vor Ort. Sonderhilfen werden abgesprochen. Reine Arbeitsfahrt.
28. bis 29. November 2008 Beginn der Projekteinweisung, Freitag: 19.00 Uhr - ca. 22.00 Uhr. Samstag: 10.00 bis 14.00 Uhr. Ab 14.30 Uhr beginnt die gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Mitglieder und Paten, wie die Teilnehmer der Projekteinweisung. Auf der Weihnachtsfeier werden Bildvorträge zu allen Projekten gehalten (die Bildvorträge gehören zur Projekteinweisung und sind gleichzeitig der Beginn der allgemeinen Weihnachtsfeier). Die Bildvorträge enden gegen 18.00 Uhr und danach geht es -open end- zum gemütlichen Teil über. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Listen mit Übernachtungsmöglichkeiten zu.
11. bis 16. Dezember 2008 Routinearbeitsfahrt mit großer Weihnachtsfeier am 14.12.08 mit rund 180 Kindern. Paten mit gültiger Projekteinweisung können an der Fahrt teilnehmen (eigene Haftung, eigene Kosten).
25. bis 30. Dezember 2008 Besuch des Flüchtlingslagers, welches wir für 6 Monate betreuen und gemeinsame Weihnachtsfeier mit den rund 120 Flüchtlingen, die in einer alten halb zerfallenen Schule leben müssen.
Hilfsprojekte mildtätig/gemeinnützig und staatlich anerkannt. Spendenkonto: Bei Auslandsüberweisungen bitte angeben: Ehrenamtliches Kuratorium:
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